Geschichte des TuS Erfweiler

 

Die ersten Anfänge gehen auf den Turnverein zurück, der im Jahre 1909 gegründet wurde. Am Anfang stand Geräte- und Freiluftturnen im Mittelpunkt. Turnerriegen nahmen regelmäßig an Turnfesten in der näheren und weiteren Umgebung teil. Der 1. Weltkrieg forderte 12 Opfer aus den Reihen des Vereins. 1920 begann man in Erfweiler mit dem Fussballspielen, mit der DJK als eigener Organisation. Zu dieser Zeit wurde ein neues Spielfeld im Lankeldeich (am Ende des Tales Richtung Bärenbrunnerhof) angelegt. Das jetzige Gelände des Sportplatzes wurde 1928 erworben und zum Feldturnen und Feldhandballspiel genutzt. 1930 wurde die alte Turnhalle aus dem aufgelösten Franzosenlager in Ludwigswinkel erworben. 1933 nahmen 12 Turner am deutschen Sportfestes in Stuttgart teil.
Das Bild mit Erfweiler und Sportplatz mit der alten Turnhalle stammt aus dem Jahr 1930. Die 27 Toten des Vereins im Verlaufe des 2. Weltkrieges (je 3 Brüder Menges/ Hirschinger und viele andere) schwächten den Verein erheblich.

1949 wurde der Verein unter der Leitung von Philipp Hirschinger (Turner) und Hermann Mertz (Fussballer) zum jetzigen Turn- und Sportverein Erfweiler neu gestaltet. Bis Ende der 50er Jahre wurde zusätzlich Leicht- und Schwerathletik betrieben und auch noch Feldhandball gespielt. Noch beim 50 jährigen Jubiläum stand die Leichtathletik im Mittelpunkt. Jedoch hat sich seitdem der Fussball als vorherrschende Sportart durchgesetzt. Seit 1955 spielt die 1. Mannschaft mit wenigen Unterbrechungen in der Kreisliga (früher B-Klasse) Pirmasens/ Zweibrücken – Ost.

Die alte Turnhalle diente bis zu ihrem Abriss 1963 zu Vereinsfesten und Theaterabenden. Das Sportheim mit Gaststätte ist 1964 erbaut und 1990 erweitert worden. Größeres Gelände am Schlossberg wurde 1994 gekauft und die Sportanlage um ein Trainingsspielfeld erweitert. Das alte Hartplatz Spielfeld wurde 2005 zu einem Rasenplatz ausgebaut.

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